DIE SCHULE

Das Schulbauprojekt

Unser Ziel war es von Anfang an, eine eigene Schule für unsere Sanyu-Kinder zu bauen, damit wir erstens die Transportkosten zu den öffentlichen Schulen sowie Schulgebühren für die öffentliche Schulen einsparen können und zusätzlich Kindern außerhalb des Projekts aus den umliegenden Dörfern den Schulbesuch gegen eine geringere Gebühr ermöglichen, deren Eltern sich eine öffentliche Schule nicht leisten können und wir somit eine Bereicherung für die einheimische Gesellschaft sind.

Mit abertausenden von Hand geformten und gebrannten Ziegeln, viel Sand, Steinen, Stahlträgern und anderem Baumaterial wurden bereits die Mauern für das Erdgeschoß der Schule gebaut. Das Fundament, auf dem die Schule steht, besteht aus Steinen, die selbst gehauen und zerkleinert wurden.

Bei diesem Grundriss wurde Vorsorge getroffen für viele Klassenzimmer. Es besteht auch die Möglichkeit, nach Einzug der Decke ein weiteres Geschoß aufzustocken. Dann brauchen wir natürlich noch ein Dach.



DER SCHULBETRIEB

und was alles dazugehört

Grundsätzlich sieht ein Schulalltag für Kinder und Jugendliche in Uganda oft so aus: ein ganzer Tag, mit oft langem Fußmarsch in die Schule und zurück. Unterrichtsbeginn ist je nach Schule meist um 8.00 Uhr, Ende um 17.00 Uhr. Jeder braucht neben den nötigen Schulmaterialien wie Heften, Stiften, Büchern eine stets saubere Schuluniform und passende Schuhe dazu. Hausaufgaben müssen nach der Schule zuhause erledigt werden. Ein großer Teil der Bevölkerung in Uganda besteht aus Kindern und Jugendlichen, nur wenige schaffen es aus finanziellen Gründen bis zu einem Hochschulabschluss. Essen gibt es in der Schule zumindest einmal am Tag zu Mittag, oft die einzige Mahlzeit für viele Kinder, die kein Frühstück hatten und vielleicht kein Abendessen bekommen. Jede Schule, ob staatlich, privat oder international, braucht eine Schullizenz, Lehrpersonal samt Krankenschwester/pfleger sowie Schulküche.

Bei uns im Sanyu-Village werden wir nach Bauende mit Klassen auf dem Niveau Volksschule und Mittelschule beginnen und Lehrer sowie eine Schul-Krankenschwester (für medizinische Grundversorgung aller Sanyu-Kinder) anstellen.

Neben dem Schulgebäude wird es eine Schul-Großküche geben, wo die Kinder täglich mit Jause (Porridge = Haferflockenbrei) und Mittagessen versorgt werden. Die auswertigen Kinder werden nach Schulende nach Hause gehen, unsere Sanyu-Kinder werden dann natürlich noch mit Abendessen versorgt werden.

Halten wir noch einmal fest:

  • unsere eigenen Kinder werden kostenlos in diese Schule gehen können
  • und auswertige Kinder gegen eine geringere Gebühr, als die üblichen öffentlichen Schulen verlangen, was als kleine Einnahmequelle dient und gleichzeitig den Eltern den hohen Stellenwert einer Schulbildung vermittelt

Finanziert wird der Schulbetrieb mit seinen Fixkosten durch: Schulgebühren der auswertigen Kinder sowie Partnerschaften/Sponsoring und eigene wirtschaftlicher Einnahmequellen aus der Plantagen und der geplanten Fischzucht.

Schulsystem in Uganda



SCHULKÜCHE

Unsere Großküche für die Schule

In Uganda ist es üblich, dass die Schulkinder in der Schule essen. Das ist für die Kinder ein sehr wichtiger Bestandteil des Schulalltags, denn mit leerem Bauch lernt es sich nicht so gut. Zur großen Pause am Vormittag gibt es Porridge (Haferbrei) und dann später ein Mittagessen für alle Schulkinder.

Dafür haben wir bereits ein Gebäude neben der Schule geplant, damit die Kinder auch mal raus aus der Schule kommen und etwas Bewegung haben. Die Küche wird so eingerichtet, dass man für viele Kinder Essen kochen kann.

Für diese Mahlzeiten verwenden wir auch Obst und Gemüse aus unseren eigenen Plantagen. Zusätzlich müssen wir natürlich immer in großen Mengen z.B. Öl, Reis, teurem Zucker und Maismehl einkaufen, damit alle satt werden.



Gebäude für die Schulgroßküche

anstellen zum Essen

Sanyu Kids vor der Schulküche


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